Wer kennt das nicht: kaum von zuhause ausgezogen, schon landet das böse Schreiben der GEZ im Briefkasten, und sorgt für den ersten Gewissenskonflikt: Zahlen oder nicht zahlen, das ist hier die Frage! Doch selbst, wenn man auf das schlechte Gewissen hört und brav sein Radio anmeldet, wird man nach nicht allzu langer Zeit erneut mit unnötiger Korrespondenz belästigt. Dabei ist der Tonfall des ersten Briefes noch gewohnt scheinheilig-freundlich, während nach Ignorieren desselbigen dann ganz andere Töne angeschlagen werden (dies ist hier zu sehen).

Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass es sich bei der GEZ noch nicht mal um eine Institution der Bundesrepublik Deutschland handelt. Da ich mir von einer "öffentliche-rechtlichen, nicht selbständig rechtsfähigen, durch Verwaltungsvereinbahrungen errichteten Gemeinschaftseinrichtung der neun in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, des ZDF und des DeutschlandRadio" (Quelle: wikipedia.de) einen solchen unverschämten Tonfall nicht gefallen lasse, habe ich mich für einen Antwortbrief (zwei-seitig) entschieden. Mal sehen, wie es weitergeht...